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Rötlicher Urin

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  • #16
    Re: Rötlicher Urin

    Hallo

    Unsere Schildkröte trinkt auch sehr selten, deshalb bekommt sie ein Stückchen "Gurke" *grins* zu fressen.
    Ich habe nämlich auch immer Angst, dass sie zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt und dann Nierenprobleme bekommt.
    Ab und zu locke ich sie auch in ihre Wasserschale und wenn ich dann meine Hand vor ihren Kopf halte bleibt sie auch ein Weilchen drinnen sitzen.

    Gibt es da eine Richtzeit wie lange sie im Wasser bleiben müssen um Wasser über den Körper aufzunehmen?

    LG Gurke


    [[ggg]Editiert von Gurke am 15-08-2004 um 18:05 GMT[/ggg]]

    [[ggg]Editiert von Gurke am 15-08-2004 um 18:07 GMT[/ggg]]

    Kommentar


    • #17
      Re: Re: Rötlicher Urin

      Gurke schrieb:
      Gibt es da eine Richtzeit wie lange sie im Wasser bleiben müssen um Wasser über den Körper aufzunehmen?
      Hallo Gurke

      Einen Richtwert gibt es nicht dazu. Einfach alle paar Tage für einige Minuten ins Wasser setzen oder locken, wie Du es machst, dann kann das Tierchen sicher ausreichend trinken. Wenn es dann bei Hitze noch etwas Gurke dazu bekommt, sollte das ausreichen.

      Schöne Grüße

      Eva

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      • #18
        Re: Re: Re: Re: Re: Re: Rötlicher Urin

        [quote]eva1 schrieb:
        Hallo Eva
        ---Wie kommst Du auf Heu? Heu hat nicht weniger Eiweiß, als das Frischfutter, aus dem es besteht? ---

        Das stimmt. Aber es regt besser die Verdauung an. Und dort kann man gute ältere Pflanzen, mit weniger Proteine belastete unterjubeln. Heu das nach dem 2. o. 3. Schnitt geerntet worden ist.

        ---Bekommen die Tiere dagegen verstärkt Heu, dann würde ihnen ja noch mehr Wassserzufuhr fehlen.---

        Das nehmen sie dann ja auch durch "selbständiges" Trinken auf.

        ---Dein Argument gilt sicher viel eher für den Menschen, der als Mischköstler weitaus mehr Eiweiß aufnimmt und auch verarbeiten kann. Trotzdem hinterläßt ein Zuviel seine Spuren (Gelenkgicht). ---

        Proteine werden im Körper verarbeitet. Über die Nieren werden die Abfallstoffe zwar ausgeschieden. Aber bei zuviel Proteine schafft das auch die Niere nicht. Egal wie getrunken und gebadet wird. Und die Proteine haben bis dahin schon zuviel Schaden angerichtet, bevor die Abfallstoffe in die Nieren kommen.

        --denn unsere Wiesenpflanzen haben im Schnitt einen höheren Eiweißgehalt, als eine Naturwiese in Griechenland. ----

        Und unsere Pflanzen haben einen höheren Wassergehalt. = Flüssigkeitszufuhr

        --Petra, hast Du einen Schlüpfling mal wirklich beobachtet? Der hat instinktiv Angst vor allem, was sich bewegt. Also zieht er sich sehr schnell ein, rennt davon oder und vergräbt sich die meiste Zeit. Bis er lernt, daß ihm in seiner Umgebung nichts passiert. Dann wird er munterer, unternehmungslustiger. In 1 g Schildkrötenhirn hat nämlich nicht mehr Platz, als der Instinkt sich vor Feinden zu verbergen. Würdest Du deshalb einen Schlüpfling in einen abgeschlossenen Behälter setzen, nur damit er von den äußeren Umwelteinflüssen nichts mitbekommt und nicht gestresst wird? Das Kerlchen ist doch lernfähig, wie andere Tiere auch. Natürlich stresst ihn das, wenn wir Riesen, egal ob im Freien oder im Zimmer, auf so einen Schildkrötenbehälter zugehen, aber er lernt daraus. Er lernt auch beim Baden, daß ihm nichts passiert. ---

        Genau und in dieser Zeit erleiden sie höllische Qualen durch das tägliche Hochheben, Kontrolieren und Baden.
        Meine SK kommen schon nach 2-3 Tagen nach dem Schlupf selbstständig aus dem Versteck raus. (Ob sie wirklich trinken u. fressen weiß ich nicht, da ich dies nur aus der Ferne beobachten kann, Aber Futter fehlt immer am nächsten Tag und das Wasser ist schmutzig und sie nehmen nach einiger Zeit langsam aber stetig zu) Nur darf ich natürlich nicht direkt daneben stehen und warten o. sie immer wieder gleich ausgraben.

        ---Ich denke, Hunger und Durst sind so elementare Dinge im Leben einer Schildkröte. Sie wird ganz sicher nicht nur beim Baden trinken, wenn sie Durst hat. Andererseits hat sie beim Baden vermehrt Möglichkeit Wasser aufzunehmen.---

        Das macht sie doch auch freiwillig. Dazu muß man sie nicht zwingen. Natürlich sollte man dann bei den Tieren nicht den ganzen Tag vor dem Gehege sitzen, so dass die SK ungestört und ohne Angst zum Wasserbecken gehen kann.

        ----Was sind das für Fledermäuse? Wo sind diese Tiere her? Ganz sicher nicht aus freilebenden Beständen, denn so eine wildgefangene Fledermaus nimmt die ersten Tage in Gefangenschaft freiwillig gar kein Futter auf. Vor Angst! Ein freilebendes Tier würde aus Angst niemals auf den Boden gehen, es kann nämlich vom Boden aus nicht mehr starten. Also stammen solche am Boden laufenden Fledermäuse doch aus Gefangenschaftsbeständen. ----

        Nein- es sind freilebende Tiere die verletzt sind. Oder bei einem winterlichen Wärmeeinbruch in Wohnungen fliegen und von mir dort herausgeholt wurden (weil einige Damen und Herren hysterisch werden bei Fledermäusen) o. im Winter die Bäume gefällt werden wo ein Winterquartier der Fledermäuse drinnen war. Diese wurden früher von mir gefüttert und im Frühjahr wieder ausgesetzt wurden.
        Die Tiere werden innerhalb wenigen Tag (2-3 Tagen) total zahm und leider dann so hilflos wie Babys. Furchtbar diese schnell Anpassung an den Futtergeber.
        Fledermäuse starten sehr gut vom Boden, wenn es auch manchmal witzig aussieht.

        --Da sehe ich dann gleich das nächste Problem: Otto-Normalverbraucher und Schildkrötenhalter ist berufstätig (Du doch auch, oder nicht?). Wann also kann er das Wassergefäß tagsüber mehrmals reinigen? Am Morgen das erste Mal. Tagsüber ist er nicht zu Hause und am Abend schlafen die Tiere bereits. Wenn Schildkröte badet, dann uriniert oder kotet sie häufig ins Wassergefäß. Die nächste setzt sich dann auch hier rein und so profitiert die ganze Schar von den Keimen und Wurmeiern ihrer Kollegen. Noch dazu erwärmt so ein Wassergefäß im Sommer auch noch die Sonne. Keimexplosion.... Kein sehr verlockender Gedanke...---

        Tja, sorry, aber wenn ich ein Tier halten will, muß ich dafür Sorge tragen, dass es gut gehalten wird. Nur weil ich keine Zeit habe, alles gut zu machen, ist es kein Grund das Tier zu halten. Dann soll Otto-Normal-Verbrauchen sich einen Hasen anschaffen.
        Ich muß auch dafür Sorge tragen und komischerweise klappt das sehr gut.

        ----Aber Petra, das machen sie doch aus keiner (freiwilligen) Überlegung heraus, daß sie dann mehr trinken, sondern sie trinken verstärkt, weil durch das Nierenproblem der Flüssigkeitshaushalt durcheinander ist. Sie haben dann einfach mehr Durst! Wenn es aber mal so weit ist, dann ist das Kind längst in den Brunnen gefallen....---

        Ja Eva, ich sprach nicht von "freiwilliger Überlegung" sondern meinte das es Instinkthandlung ist. Die Tiere wissen genau per Instinkt, was ihnen gut tut. Und genau dies sollte man bei den SK weiter unterstützen und sie nicht umdressieren.

        ---Du würdest also andersherum behaupten, wir "werden schlecht gehalten" wenn wir uns an der Haut aufkratzen? Das passiert doch beinahe täglich irgendwo. Meist ist es oberflächlich und gleich wieder verschlossen. Tiefere Verletzungen bedecken wir mit einem Pflaster oder einem Verband. Warum wohl? --

        Nun, kratzen wir uns öfters tiefe Wunden, haben wir wohl auch ein ernsthaftes Problem mit uns und der Umwelt. Nicht umsonst sind die Psychiatrischen Kliniken so ausgebucht und die Therapeuten über Jahre besetzt.

        Aber eine SK hat normalerweise keine kleine Kratzer da sie eine "etwas" stärkere Haut hat als wir. Wenn die verletzt ist, war schon etwas heftigeres am Ball.

        ---Frau Doris Dühr hatte auf ihrem vorletztjährigen Vortragsmanuskript folgendes stehen:
        ""Viele Notfallsituationen würden sich sehr oft verhindern lassen, wenn die Tierbesitzer

        -die Haltungsbedingungen so optimal wie möglich gestalten würden (Licht,
        Wärme, UV-Versorgung, genügend Verstecke, weiträumige Gehege/Terrarien)

        -die Tiere regelmässig kontrollieren würden

        -die Tiere regelmässig wiegen würden

        -rechtzeitig einen schildkrötenerfahrenen Tierarzt aufsuchen würden.""--------------

        Ganz Deiner und Frau Dürrs Meinung. Aber ich glaube nicht, dass Frau Dürr meint: TÄGLICH

        ---Das beinhaltet eigentlich alles das, wofür ich plädiere: gute Bedingungen, aber auch ein regelmäßiges Handling mit den Tieren. Gleichzeitig sorgt ein regelmäßiges Bad (muß ganz sicher nicht täglich sein)------

        Genau davon spreche ich doch die ganze Zeit

        ---- für eine ausreichende Wasserversorgung. Es reicht nicht, die Tiere in ein Gehege zu setzen, sie "in Ruhe zu lassen" und dann abzuwarten was passiert.---

        Das wird auch nicht mal bei mir gemacht und finde ich auch schlecht.
        Innerhalb einer Woche will ich irgendwann mal alle Tiere gesehen und beobachtet haben.
        Das heißt aber nicht, dass ich TÄGLICH das halbe Gehege umgrabe um die Schlüpflinge zu finden.

        ----Denn dann müsssten wir als Konsequenz daraus auch dazu bereit sein, kranke Tiere nicht zu behandeln, sondern sich selbst zu überlassen.---

        Du weißt, darum geht es hier nicht.

        ---So würde die Natur entscheiden, was weiter passiert. Aber genau das wollen wir doch alle nicht, oder?---

        Davon spreche ich nicht !
        Das stimmt schon, was Du anbringst. Doch aber nicht TÄGLICH
        UND NUR DARUM GEHT ES MIR: EINMAL DIE WOCHE Baden -- OKAY WENN EINIGE ES ALS WICHTIG HALTEN. Bei meinen Tiere muß ich es gottseidank nicht machen.
        Und lese doch noch einmal was der Herr Gurke auf Deine letzten Eintrag geschrieben hat.
        Er füttert Gurken, damit die Tiere genügend Wasser bekommen. Genau das passiert, wenn man für tägliches Baden ist. Die Leute bekommen Panik, versuchen auf Teufel komm raus den Wasserzufuhr der Tiere zu erhöhen und dabei fällt ihnen unmögliches Futter ein.
        Gurke. Warum dann nicht auch gleich Tomaten füttern, denn die haben doch auch viel Flüssigkeit.!!!! ???!!!! Hat einen ähnlichen Effekt. Nur dass Tomate noch Calzium aus dem Körper zieht. Gurke bringt es erst gar nicht rein.

        ---Ist Deine Haltung besser, als die der anderen? Seit wann ist das so? Oder hast Du vor 10 oder 15 Jahren Schildkröten nicht auch so gehalten, wie man sie halt damals gehalten hat?----

        Genau so habe ich es gemacht und deshalb kann ich heute meine Erfahrungen weitergeben und kann sagen, was passiert, wenn das Tier so und so gehalten werden. Damit andere nicht die selben schlimmen Fehler machen müssen und das selbe Leid für Tier und Mensch erleiden müssen.

        ----Ein Anfänger fängt eben jatzt an und nicht schon vor 10 oder 15 Jahren. Er hat genauso das Recht wie Du damals, Fehler zu machen und daraus seine Schlußfolgerungen zu ziehen. Daß die Fehlerquote gering bleibt, dafür gibt es Schildkrötenforen. Verhindern wirst auch Du sie nicht können. ---

        Das stimmt, aber ich kann es wenigsten versuchen. Wenn nur einer auf diese
        (teilweise schlimmen) Erfahrungen hört, haben wir wenigsten einem Tier das Leben erleichtert. Und einem Halter viel Leid erspart. Und deshalb bleibe ich konsequent dabei und erzähle immer wieder aufs neue.
        NICHT TÄGLICH BADEN ODER HOCHHEBEN. Die Tiere sind weitestgehend selbständig. Wir müssen nur die Haltungsbedingungen einhalten.

        Auch sommerliche Grüße
        Petra






        [[ggg]Editiert von Petra1 am 10-08-2004 um 11:58 GMT[/ggg]]

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        • #19
          Re: Rötlicher Urin

          Hallo Petra

          Ich bin eine "Frau Gurke"*lach* und den Namen hab ich tatsächlich gewählt, weil unsere Schildkröte gerne Gurken frisst.

          Nun gleich meine Frage: Warum soll die Schildkröte keine Gurken fressen?
          Dass Tomaten ungesund sind, das weiß ich und das leuchtet mir, wegen der Inhaltsstoffe, auch ein, aber in Gurken ist doch außer Wasser nicht sehr viel an Mineralstoffen enthalten.

          Was spricht also gegen eine Wasseraufnahme durch Gurken?

          Schöne Grüße
          Gurke

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          • #20
            Re: Rötlicher Urin

            Also, in den genannten Artikeln und wissenschaftlichen Arbeiten ist von schlechten Haltungsbedingungen und kranken Tieren die Rede. Das ist nicht mit normalen Bedingungen vergleichbar.
            Anfängern sollte bereits der Verkäufer mitteilen, was gefüttert werden soll und sie sollten entsprechende Bücher lesen.
            Dann ist der normale Schildkrötenhalter KEIN berufstätiger Single, sondern ist verheiratet und hat zumeist Kinder. Alternativen für die wenigen berufstätigen Singles stellen fließende Wassersysteme und Tränken mit Vorratsbehältern dar.

            Ach ja, 28 Jahre Schildkrötenhaltung, davon 23 Jahre erfolgreiche Nachzucht. Und das alles ohne Zwangsbaden, ohne Geschlechtertrennung, ohne übertriebenes Zuheizen, ohne jährliches Entwurmen usw.

            Kommentar


            • #21
              Re: Re: Rötlicher Urin

              GerhardW schrieb:
              Also, in den genannten Artikeln und wissenschaftlichen Arbeiten ist von schlechten Haltungsbedingungen und kranken Tieren die Rede. Das ist nicht mit normalen Bedingungen vergleichbar.

              Hallo Gerhard

              In den von mir genannten Arbeiten ist aber auch davon die Rede, wie solchen Problemen vorgebeugt werden kann. Die Aussagen darüber sind einheitlich und eindeutig.

              Schöne Grüße

              Eva

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              • #22
                Re: Rötlicher Urin


                Hallo Petra

                Wird aber nicht auch bei uns immer wieder darauf hingewiesen, genügend zu trinken? Da hapert es doch bei vielen genauso wie bei den Schildkröten...

                Genau und in dieser Zeit erleiden sie höllische Qualen durch das tägliche Hochheben, Kontrolieren und Baden.
                Es hat niemand, auch nicht die Tierärzte in ihren Arbeiten, davon geschrieben, daß man einen Schlüpfling täglich baden und kontrollieren soll. Ich bin der Meinung, daß hier 2 - 3 mal die Woche genügt. Ähnlich höre ich es auch immer wieder von den diversen Fachleuten.

                Ich denke, in den grundsätzlichen Dingen sind wir uns durchaus einig: möglichst artgerechte Haltung, eiweißarme Fütterung und eine adäquate Wasserversorgung sind für die Tiere elementar.

                Ich sehe hier aber auch einerseits eine erfahrene Halterin und dem gegenüber die Anfänger, die im Grunde alle die gleichen Einsteiger-Fehler machen: zu einseitige (eiweißreiche) Fütterung, sehr häufig zu trockene Haltung und eine zu geringe Wasserversorgung. Außerdem fehlt ihnen am Anfang das Feingefühl dafür, wie man ein Terrarium/Freigehege sinnvoll gestalten kann, ohne für die Tiere quasi unbeabsichtigte Stolperfallen einzubauen (damit haben ja sogar noch einige Züchter so ihre Probleme, wenn ich an den RADIATA-Bericht über Gangrän denke). In dem Sinne nehme ich die Hinweise der Tierärzte in ihren Arbeiten wirklich sehr ernst, denn alleine durch eine bessere Wasserversorgung kann man viele dieser Nierenprobleme schon mal mildern oder ganz umgehen. Dagegen sind sie unausweichlich, wenn die Wasserversorgung nicht stimmt. Auch aus meiner eigenen Erfahrung hinter der Ladentheke kann ich immer wieder nur dazu raten: die Tiere baden, baden, baden. Die erneute Anfrage hier im Forum "Harnsteine" ist das beste Beispiel dafür. Laß so ein Jungtier beim Baden die ersten Male ein wenig Streß haben, bis es sich daran gewöhnt hat. Den hat es in der Natur auch mal oder sogar häufiger. Aber später hat es weit weniger Streß, wenn es keine Nierenprobleme und keine entsprechende Behandlung durchstehen muß. Das ist meine Sichtweise dazu. Ich habe einige Tiere mit Nierenproblemen übernommen und habe nun schon, trotz aufwändiger Behandlung und vielen Mühen, drei Mal den Kampf verloren. Es dauerte im Schnitt 2 Jahre, bis die Tiere schließlich starben. Das ist ein sehr langes Leiden, im Vergleich zu anfänglich 5 Minuten Streß im Wasserbad.

                Diese Einstellung, ein Tier nur dann zu halten, wenn es gut gehalten werden kann, ist sicher nicht verkehrt, aber sie entspricht ganz sicher nicht der Wirklichkeit. Wer ist denn schon wirklich vernünftig und schafft sich ein Tier nicht an, weil er die artgerechte Haltung nicht realisieren kann? Noch dazu, wenn es die Regel ist, daß mehr wie schlechte Literatur verkauft und beim Verkauf schlecht beraten wird. Von Züchtern genauso wie von Läden!

                Auch werden sich weder Schildkröten noch gesunde Menschen selbst Verletzungen zufügen, wie kommst Du auf so einen Gedanken? Auch wenn die Schildkrötenhaut fester und dadurch weniger anfällig für Verletzungen ist, bist Du sicher, daß sich so ein Tier nicht ausgerechnet heute Nachmittag irgendwo aufkratzt, weil es an einem Ästchen hängen bleibt? Frau Dühr berichtete mir von einigen, sicher nicht alltäglichen Fällen, aber sie passieren. Wenn es der Halter frühzeitig sieht, kein Problem. Wenn nicht, dann sind die Fliegen schneller... Die Folgen sind grausam, wie die sehr anschaulichen Bilder von Frau Dühr in ihrem Vortrag zeigten. Oder die Weibchen mit Kloakenverletzungen, weil die Mänchen nicht rechtzeitig abgetrennt wurden... Auch sowas riechen die Fliegen schneller, als wir es sehen. Ich habe selbst schon ein Tier an einem Sonntag mit einer Paarungsverletzung in die Klinik gefahren... Dabei war das Blut im Terrariensand sehr gut zu sehen. In einer Wiese wäre es mir sicher nicht gleich aufgefallen...


                Nein- es sind freilebende Tiere die verletzt sind. Oder bei einem winterlichen Wärmeeinbruch in Wohnungen fliegen...
                Die Tiere werden innerhalb wenigen Tag (2-3 Tagen) total zahm und leider dann so hilflos wie Babys. Furchtbar diese schnell Anpassung an den Futtergeber.
                Fledermäuse starten sehr gut vom Boden, wenn es auch manchmal witzig aussieht.
                Ich bin ja jetzt ganz sicher nicht der große Fledermausprofi, aber ich kenne einen Biologen, der Fledermäuse kartiert. Er brachte aus Versehen ein Tier im Auto mit nach München und war so natürlich gezwungen, das Tier zu versorgen, bis er wieder ins Biotop des Tieres fuhr. Selbst nach einer Woche Zwangsfütterung mit Insekten und Insektenlarven war das Tier nach wie vor sehr scheu und zog es vor, seinen Tag auf der Vorhangstange zu verbringen. Ich beobachtete selbst, daß es vom Boden aus nicht mehr starten konnte, aber vielleicht ist das nicht bei allen Fledermausarten gleich. Diese Winzlinge können allerdings sehr herzhaft zubeissen



                Wenn nur einer auf diese
                (teilweise schlimmen) Erfahrungen hört, haben wir wenigsten einem Tier das Leben erleichtert. Und einem Halter viel Leid erspart.
                Genau darum geht es mir auch! Dazu gehört meiner Erfahrung nach vor allem bei weniger versierten Haltern auch das Baden und eine regelmäßige Kontrolle der Tiere (auch von unten!) incl. wiegen. Es schadet den Tieren nicht, es kann ihnen nur nützen.

                Schöne Grüße

                Eva

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                • #23
                  Re: Re: Rötlicher Urin

                  Hallo Gurke,
                  tja, sorry, hatte ich nicht registriert, dass ein Frau solch einen Namen hat. (Uff muß mal über unbewußte Vorurteile nachdenken. )

                  ----Nun gleich meine Frage: Warum soll die Schildkröte keine Gurken fressen?
                  Dass Tomaten ungesund sind, das weiß ich und das leuchtet mir, wegen der Inhaltsstoffe, auch ein, aber in Gurken ist doch außer Wasser nicht sehr viel an Mineralstoffen enthalten.---

                  Stimmt, Gurke hat kaum Mineralstoffe und das Calzium/Phosphor Verhältnis ist einfach schlecht. Besonders wenn sie öfters gegeben werden ist es nicht gut. Und so habe ich es in Deinem Fall verstanden.
                  Zucchini sind dann doch eher zu verfüttern. Aber auch hier gilt. Nur ab und zu, wenn nichts besseres da ist.

                  Bei Agrobs nehmen die Tiere wunderbar Wasser mit auf. Sowas soll es ja schon für Minis geben. Wäre das keine Alternative ? evtl. am Anfang mit Gurkenschnipseln verschönt. Und dann aber schnell weggelassen ????

                  Außerdem, was heißt das Deine Tier wenig trinkt.
                  1. denke ich, dass Du nicht den ganzen Tag vor dem Gehege sitzt und alles siehst. Wie gesagt, manche Tiere sah ich nur einmal pro Woche und dachte früher oft: Oh es frißt nichts, es bewegt sich kaum, es stimmt etwas nicht .
                  Wog ich es dann mal am Wochenende weil ich dann doch Bedenken bekam, war entweder das Gewicht gleich geblieben o. es hatte sogar zugenommen. Also hat es Nahrung und garantiert Wasser aufgenommen.

                  Ich habe auch oft gemerkt, dass gerade die Schlüpflinge wirklich nur an Wasser gehen, wenn wirklich niemand in der Nähe ist. Manchmal sogar in der Nacht.
                  Auch verständlich. Denn wenn in Griechenland mal eine richige Pfütze o. sonstiges Stelle für Wasser ist, dann sind bestimmt auch andere Tiere dort um zu trinken. = pot. Freßfeinde?
                  Und seitdem mache ich keine Badeorgien mehr.
                  Hatte ich vor Jahren auch gemacht. Es brachte kein Gewinn. Nur dass die SK scheuer waren als meine jetzige Jungtiere, denn sie haben jetzt gelernt, dass meine Hand nichts macht, was sie nicht mögen.
                  Einige flüchteten sogar früher, als ich kam.
                  Kein Wunder, würde ich auch machen, wenn ich jedesmal in die Badebütt müßte.

                  Ein normal gesundes Jungtier (und davon gehe ich bei Deinem Jungtier aus) weiß, wo es das nötige Wasser findet.
                  Ein krankes Jungtier: Hier hilft Baden nur noch bedingt (da sollte man evtl. noch ab und zu 2-3 mal pro Woche baden) Hier muß aber in erster Linie die Haltung verändert werden und die Krankheit direkt behandelt werden.

                  2. Jungtiere die eine feuchte u. eine trockene Ecke haben, die ein begehbares Wasserschälchen im Gehege haben, werden niemals Probleme mit der Wasseraufnahme haben. Selbst mein Krüppelchen, das am Anfang kaum fressen konnte, hatte nie Wasserprobleme. Das klappte immer.

                  Und Nierenprobleme kann man im Vorfeld nur vermeiden, wenn man genau auf das Futter und Temperatur aufpaßt. Da hilft auf Dauer auch kein regelmäßiges Bad.
                  Das würde evtl. das Ausbrechen der Krankheit nur etwas rauszögern aber nicht verhindern.
                  Gruß Petra.


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                  • #24
                    Re: Rötlicher Urin

                    Hallo Petra
                    *lach* Tja, auf DIE Idee wäre ICH jetzt überhaupt nicht gekommen........es heißt doch DIE Gurke.*lach*

                    Ja, es ist schon richtig, unsere Schildkröte bekommt jeden Tag ca.4 Scheibchen Gurke.
                    Wenn ich das aber nicht mache, dann sieht das Urat(hab ich gerade gelernt dass das so heißt)ganz trocken aus, manchmal richtig grieselig.
                    Ich bin nicht davon überzeugt, dass unsere Schildkröte von alleine genug trinkt.

                    Angst hat unsere Schildkröte vor nichts und niemand *grins*......die rennt einem immer zwischen den Füßen herum und man muss noch aufpassen, dass man nicht auf sie drauftritt.
                    Sie kommt auch wenn man sie ruft und manchmal mag sie es wenn man sie oben am Kopf grault.

                    Was ist Agrobs?
                    Unsere Schildkröte läuft draußen auf der Wiese herum und frisst was ihr halt schmeckt.
                    Auserdem erhält sie dann noch Gurke, Karotte und Fenchelknolle. Zuchini mag sie nicht so besonders, frisst aber auch mal ein bißchen davon.

                    Heu hat sie immer zur Verfügung.......rührt es aber nicht an......DA ist absolut NICHTS zu machen.

                    Liebe Grüße
                    Gurke

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                    • #25
                      Re: Re: Rötlicher Urin

                      Hallo,

                      ---Ja, es ist schon richtig, unsere Schildkröte bekommt jeden Tag ca.4 Scheibchen Gurke. Wenn ich das aber nicht mache, dann sieht das Urat(hab ich gerade gelernt dass das so heißt)ganz trocken aus, manchmal richtig grieselig.---

                      Nun, also gibt es hier schon ein Futterproblem und nur mit der Gurke o. Wasser wird das Erkennen dieses Problemes verschleiert.
                      D.h. Deine Kleine frißt zu "fettes" Futter.
                      Sie brauch ja dann auch nicht ans Heu, wenn es etwas besseres im Gehege gibt. Hier würde ich ganz dringend einen Teil des Futter aus dem Gehege entfernen und vielleicht auch etwas mehr Gras einsähen.

                      Die Gurke wird auf Dauer nicht die in meinen Augen bereits vorhandene körperliche Störung aufhalten. Hier muß dringend eine
                      Futterumstellung stattfinden.
                      Genau hier sehe ich das Problem mit den vielen Baden o. Wasserreiches Futter geben.
                      Ein Problem wird leicht verschleiert.

                      Wenn das Futter stimmt, nehmen die Tiere freiwillig so viel Flüssigkeit zu sich, wie sie benötigen.

                      ---Ich bin nicht davon überzeugt, dass unsere Schildkröte von alleine genug trinkt.--

                      Tja, aber dann stimmt etwas mit dem Tier nicht. Der Instinkt bei SK ist außerordenlich gut ausgeprägt und wenn Wasser in der Nähe ist, gehen sie auch dran, wenn sie es benötigen. Höchsten sie sind schon anders trainiert. Das wäre aber ein Haltungsfehler.

                      ---Angst hat unsere Schildkröte vor nichts und niemand *grins*......die rennt einem immer zwischen den Füßen herum und man muss noch aufpassen, dass man nicht auf sie drauftritt. Sie kommt auch wenn man sie ruft und manchmal mag sie es wenn man sie oben am Kopf grault.--

                      Hört sich an als wäre sie alleine. Haltungsfehler

                      Kommt wenn man sie ruft ??? Das glaube ich nicht, da die Tiere unsere Stimmlage nicht hören können. Oder Du rufst mit einer tiefen Baßstimme. Sie weiß höchstens durch die Schrittfolge-Geräusch o.-Vibration o. durch Sehen, dass wenn Du kommst, sie etwas bekommt. Oder sie ist schon falsch geprägt durch die Einzelhaltung. Das wäre schlimm.

                      - Was ist Agrobs?-
                      Einer der wenigen Trockenfutterpräparate, die man füttern kann. Aber dies wird meistens nur gefressen, wenn sonst das Futterangebot nicht so hoch ist, was aber bei Dir z.Zt. nicht der Fall wäre.
                      Schaue mal bei www.villa-testudo.de
                      Ich halte sehr viel von diesem Futter, auch wenn es meine T.h.b. nur zur Not fressen.
                      Dafür lieben sie aber Heu, was es z.zt. nur noch gibt, da der Garten gut abgegrast ist.
                      Damit habe ich schon manchen Nierenschaden verbessern können.

                      Wie schon früher geschrieben, bin ich auch hier der Meinung, dass die Haltung überprüft werden muß. Das ist aber auch immer ein normaler Prozeß. Selbst ich schaue jedes Jahr aufs Neue, was falsch in meinem Gehege läuft und wo ich was verbessern o. verändern kann.
                      Es kommt immer wieder neues Wissen auf den Markt und als Halter sollte man hier gleich reagieren.
                      Wenn Deine SK Gries hat außerhalb der Gurkenzeit, dann stimmt etwas nicht. Wenn es
                      früh genug korriegiert wird, gibt es keine Langzeitschäden.
                      Liebe Grüße
                      Petra

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                      • #26
                        Re: Rötlicher Urin

                        Hallo Petra

                        Doch, doch das darfst du schon glauben, sie kommt wenn ich sie rufe*lächel*
                        Das habe ich gelesen, dass man mit tiefer Stimme mit ihnen sprechen muss, und außerdem hat sie schon einen Namen der tief klingt.

                        Selbst wenn sie sich irgendwo versteckt hat, kommt sie wenn ich rufe.

                        Ja, unsere Schildkröte ist alleine.
                        Nach dem was ICH darüber gelesen habe, sind Schildkröten in der Natur Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarungszeit.

                        Gras hat unsere Schildkröte mehr als genug.

                        Liebe Grüße
                        Gurke

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                        • #27
                          Re: Re: Rötlicher Urin

                          Hallo Gerhard,

                          > Anfängern sollte bereits der Verkäufer mitteilen, was gefüttert werden soll und sie sollten entsprechende Bücher lesen.

                          Da liegt der Hase im Pfeffer! Du siehst es hier und sonstwo genau so gut wie ich, dass viele Schildkröten gar nicht beim Züchter, sondern in Zoohandlungen gekauft werden. Die Beratung dort "bietet erhebliches Optimierungspotenzial" wie wir in unserer Branche das nennen. Oder kurz: Sie ist in der Regel unter aller... Das gleiche gilt für die meisten Bücher über Landschildkröten. Du weisst, was ich meine. Und dann gibt es auch noch Züchter, die die Käufer ihrer Nachzuchttiere wissentlich oder unwissentlich falsch beraten.

                          Das, was Du hier forderst (oder sogar voraussetzt?) ist also ein hehres Ziel...

                          > Dann ist der normale Schildkrötenhalter KEIN berufstätiger Single, sondern ist verheiratet und hat zumeist Kinder.

                          Na gut, dann bin ich halt nicht normal. Du bist auch wirklich nicht der erste, der daran Zweifel hat *grins* Übrigens: 24 Jahre erfolgreiche Landschildkrötenhaltung (wenn ich die Schildkröten, die ich als Kind hatte, nicht dazu zähle) und seit 19 Jahren regelmäßig Nachzuchten.

                          Jetzt plagt mich aber doch die Neugier: Wo wurde die Untersuchung über die Familienverhältnisse der Schildkrötenhalter durchgeführt und wie kann ich sie nachlesen? Meine Beobachtungen an Schildkrötenhaltern sind nämlich ganz anders...

                          Viele Grüße Beate

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                          • #28
                            Re: Re: Rötlicher Urin

                            Hallo Gurke,
                            --Selbst wenn sie sich irgendwo versteckt hat, kommt sie wenn ich rufe.--
                            Da bleibe ich lieber jetzt ganz still.

                            ---Ja, unsere Schildkröte ist alleine.
                            Nach dem was ICH darüber gelesen habe, sind Schildkröten in der Natur Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarungszeit.---

                            Nun, das ist leider total veraltert. Das war der Wissensstand von vor ca. 5 Jahren und so steht leider tatsächlich noch in den meisten Büchern. Mittlerweilen hat meine bessere Erkenntnisse darüber, die hier über das Forum laufen und auf den guten Homepages veröffentlich wurden, da man hier doch schneller reagieren kann als bei Buchveröffentlichungen.
                            Schaue mal unter z.B. www.schroete.de
                            www.udena.ch/wilf
                            www.villa-testudo.de
                            www.testudo-farm.de (Hat eines der wenigen guten Bücher geschrieben)
                            Und gehe mal in die verschiedene Foren rein.

                            Die Tiere sind zar keine Herdentiere. Brauchen aber immer den Kontakt zu eigenen Art.
                            Einzelhaltung ist ein gravierender negativer Einschnitt in das Leben einer SK.

                            Ich selbst habe an diversen Stellen Männchen u. Weibchen o. nur Weibchen zusammen im Ursprungsbiotop gesehen. Es gibt Beobachten, wo die Tiere nachts zusammen beim Schlafen zu finden sind in der freien Natur
                            In Gefangenschaft war dies schon seit langem bekannt.

                            Aber es gibt noch mehr Beispiele, wo die Tiere gravierende Verhaltensschäden haben durch das Alleineleben. Z.B. wie bei Deinem Tier die unnatürliche Fixierung auf den Menschen.
                            Bald wird es auf Deinen Schuh o. Stein aufreiten, weil der Geschlechtstrieb ausgelebt werden muß. Was für ein Frust für das Tier.
                            Oder wo die Geschlechtsorgane sich zurückentwickelten, welches bestimmt auch wieder Auswirkungen auf den gesamten Körper hat. Dies ist leider noch nicht genügend untersucht worden.

                            Ich denke, jeder von uns macht mal in der Haltung von SK Fehler, da schließe ich mich nicht aus, denn es ist ein sehr komplexes Gebiet und jedes Jahr kommen neue Erkenntnisse auf den Markt. Wichtig ist aber, dass man es wenigsten vor sich selbst zugibt und es den Tieren zu liebe schnellstens ändert und nicht auf altem Wissen sitzen bleibt. Das müssen alle Profis hier im Forum machen.

                            Ich habe so einen "Krüppel" aus der Einzelhaltung bei mir aufgenommen. Nie wieder mache ich so einen Fehler.
                            Aber da das Tier damals am Sterben war, obwohl er organisch total gesund war, ca. 60 Jahre alt und einfach nicht mehr munter wurde, hatte ich mich damals bereiterklärt für eine Aufnahme in meinem Quarantäne-Gehege (da ich die Krankheit auch unter anderem in der Einzelhaltung sah, ich aber trotzdem nicht mit einem guten Ausgang gerechnet hatte. Eigentlich war an der damaligen Haltung nichts Großes auszusetzen. Gutes Futter, Winterruhe, Großes Freigehege)

                            Und siehe da, schon in der Quaratäne-Zeit, wo er die andere SK roch,und später dann erst recht in der Gruppe blühlte die SK richtig auf. Was aber für die Gruppe ein fürchterlicher Stress u. Ärger war, da er sich nicht gegenüber den anderen Tieren benehmen konnte. Ich sage nur: Nie wieder so ein Tier.

                            Das Problem bei den Sk ist, und das vergesse sogar ich ab und zu, ist dass sie jahrelang falsche Haltung ertragen können, bevor man überhaupt die Auswirkungen merkt sieht. Merkt man es endlich, kann es dann oft zu spät sein.

                            Tue es Deinem Tier nicht an, wenn Du es irgendwie gern hast. Eine rasche, kleine Verbesserung der Verhältnisse ist für eine SK immer eine riesen-große Hilfe für ein langes gesundes Leben.
                            Viele Grüße
                            Petra







                            [[ggg]Editiert von Petra1 am 11-08-2004 um 14:12 GMT[/ggg]]

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                            • #29
                              Re: Re: Re: Rötlicher Urin

                              Hallo Beate
                              ---Jetzt plagt mich aber doch die Neugier: Wo wurde die Untersuchung über die Familienverhältnisse der Schildkrötenhalter durchgeführt und wie kann ich sie nachlesen? Meine Beobachtungen an Schildkrötenhaltern sind nämlich ganz anders...---

                              Natürlich ist nicht jeder in einer Familie.
                              Ich war auch eine zeitlang Singe u.SK-Halter.
                              Jetzt heirate ich.
                              Aber ich muß auch zugeben, dass bei mir "nur" Familien die NZ kaufen. Vielleicht liegt es daran, dass Singles doch mehr in Mietwohnungen leben u. Familien mehr einen Garten haben. Ich war lange Zeit in unserer Siedlung eine Ausnahme. Single u. ein Haus?.
                              Was für eine Wohnungsraum-Verschwendung mußte ich mir anhören.

                              Ich kenne natürlich aus der Szene auch einige Single.
                              Aber die sind doch eigentlich wenige.
                              Gruß Petra


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                              • #30
                                Re: Re: Re: Re: Rötlicher Urin

                                Hallo Petra,

                                > Ich war auch eine zeitlang Singe u.SK-Halter.

                                Verheiratet bin ich zwar, aber mein Mann (obwohl tagsüber zu Hause) schaut nur höchstens mal nach den Schildkröten. Saubermachen liegt ihm nicht so. Daher gibt's für meine Schildkröten nur je nach Wetter morgens oder abends Wasser.

                                > Aber ich muß auch zugeben, dass bei mir "nur" Familien die NZ kaufen.

                                Das ist bei mir recht selten. Oft habe ich Paare, wo beide berufstätig sind. Das kommt in bezug auf die Versorgung ja aufs gleiche raus - es ist tagsüber eben nicht ständig jemand da, der die Wasserschüsseln leert und neu auffüllt.

                                > Was für eine Wohnungsraum-Verschwendung mußte ich mir anhören.

                                Ach ja, über irgendwas müssen die Leute ja reden. Und sei's darüber, dass ich als Berufstätige nicht jeden Samstag alle Fenster putze... Da wo ich jetzt wohne sind die Leute allerdings ganz anders. Mein einer Nachbar macht mich immer darauf aufmerksam, wo die besten Kräuter für meine Schildkröten (auf seinen Wiesen, die ich jederzeit betreten darf!) wachsen. Und andere Nachbarn bringen mir garantiert schneckenkornfreie Nacktschnecken für meine Dosenschildkröten. Wahrscheinlich reden sie trotzdem und schütteln den Kopf - aber alle in unserem Ortsteil sind ganz prima.

                                Ich bin immer noch neugierig, auf welche Untersuchung GerhardW sich mit seiner sehr allgemeinen Aussage über die Familienverhältnisse von Schildkrötenhaltern (Landschildkrötenhalter oder alle Schildkrötenhalter?) bezogen hat! Die möchte ich wirklich gerne lesen, so was interessiert mich sehr.

                                Viele Grüße Beate

                                Kommentar

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