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Häutung direkt nach Winterruhe

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  • Häutung direkt nach Winterruhe

    Hallo
    Wir habe zwei Kornnatterweibchen welche, eben aus der Winterruhe, schon fast wieder im normalen Klima des Terrariums angekommen sind. Eigentlich wollten wir die beiden dieses Wochenende das erste Mal wieder füttern. Allerding ist uns bei der einen Schlange aufgefallen, dass ihre Haut sehr blass und ihre Augen milchig und getrüpt sind. Zuerst hatten wir die Befürchtung sie könnte krank sein. Jetzt allerdings sieht es so aus als würde sie die Häutung einleiten, so wie wir es eigentlich kennen. Allerdings iritiert uns, dass sie das gleich nach der Winterruhe macht. Ist das bei jemandem von euch auch schon vorgekommen? Wir fragen uns ob sie genug Kraft hat, diese Häutung zu überstehen. Zudem sollten wir ja jetzt auch mit dem Füttern warten, und sie wird somit nochl länger nichts essen (letzte Fütterung vor Winterruhe ist ca. 3 Monate her). Kann uns jemand weiterhelfen, der vielleicht Erfahrung damit hat??
    Vielen Dank
    Amun & Sebi

  • #2
    Ist bei mir auch schon mal passiert. Habe daraufhin die Luftfeuchtigkeitswerte leicht erhöht und die Häutung gelang ohne Probleme. Allerdings handelte es sich bei meinem Exemplar um ein Tier, dass sehr gut genährt in die Winterruhe gegangen war.

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    • #3
      Kommt vor. Häutung abwarten und danach erst füttern.

      Oder gibt es einen bislang noch nicht näher erläuterten Grund für die eingangs genannte Unsicherheit?
      - zwischen Häutung und potentieller Krankheit sollte man eigentlich sehr gut unterscheiden können, wenn man schon diverse Häutungen bei seinen Tieren erlebt hat.
      - genug Kraft um die Häutung zu überstehen? Warum sollte das nicht so sein?
      - daß in der Winterruhe nicht gefüttert wird, ist völlig klar. Der Stoffwechsel ist in der Zeit ja auch "heruntergefahren", so daß die Tiere weder (wenn überhaupt) nennenswert an Gewicht verlieren, noch sonst in irgendeiner Form "abbauen"

      Wurden zwei gesunde, parasitenfreie Kornnattern eingewintert, und die Parameter während der Überwinterung passten, sehe ich hier keinerlei Problem. Soweit man das bei dem Informationsstand als Aussenstehender einschätzen kann.

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      • #4
        Vielen Dank für eure Antworten.
        Der Gedanke, das evt. eine Krankheit vorliegen könnte kam wohl aus einer Unsicherheit, da dies erst die zweite Überwinterung war, die wir durchgeführt haben. Aber ja, die Zeichen stehen heute eindeutig auf Häutung. Wir haben wohl auch nicht mit dieser Möglichkeit gerechnet, dass sie sich gleich nach der Aufwachphase häuten könnte. Allerdings wäre die Häutung vor der Einwinterung schon bald angestanden und deshalb ist es auch nachvollziehbar. Die beiden waren vor der Überwinterung wohlgenährt, gesund und parasitenfrei. Die Parameter während der Einwinterung waren ok. Nur wegen dem Gewicht waren wir nicht sicher, da wir sie nicht wirklich getrauten aus der Winterschlafbox rauszunehmen und zu wägen (wir wollten sie möglichst nicht stören - wie macht ihr das den?) Deshalb haben wir mit der Box gewogen und irgendiwie war das keine gute Idee und hat uns bezüglich Gewichtsabnahme eher verunsichert da die Messungen wohl ungenau waren. Ihr müsst wissen, dass wir vor einem Jahr eine Schlange verloren haben, die sich eingeklemmt hatte und seither ist die Angst und somit die Verunsicherung gross, das etwas nicht stimmen könnte. Dieses Vertrauen müssen wir wieder aufbauen und kommt wohl auch mit der Erfahrung. Genau deshalb sind wir ja jetzt im Forum um von euren Erfahrungen zu profitieren und an diesen Unsicherheiten zu arbeiten. Also nochmals vielen Dank für eure Hilfe!

        Sebi & Amun

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        • #5
          Ich habe noch nie eins meiner Tiere während der Winterruhe gewogen. Konsequente Temperaturkontrolle mit zuverlässigen (!) Messgeräten ist sinnvoller... bei guten Bedingungen ist eine nennenswerte Gewichtsabnahme nahezu ausgeschlossen. Ist es längerfristig zu warm, werden die Tiere aktiv und verlieren über kurz oder lang an Gewicht.

          Ängste sind selten rational, ich weiß. Mein Gedankengang: eine Schlange kurz nach dem Start in die Haltung durch etwas zu verlieren, das vermutlich ein unglücklicher Unfall war, ist natürlich nicht schön und hinterlässt gewiss Spuren. Aber wegen eines Unfalls, auf den Ihr mit Sicherheit keinen Einfluss hattet, nun überall potentielle Probleme zu sehen, nutzt weder Euch noch Euren Tieren etwas. Ganz im Gegenteil. Jeder fängt mal irgendwo an, also versucht so ruhig wie möglich zu bleiben und macht Euch nicht verrückt. Das wird schon!

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          • #6
            Vielen Dank für deine Antwort. Das ist ja interessant wegen dem wägen: Wenn man sich mit der Haltung der Kornnatter ausseinandersetzt trifft man auf so viele Infos die zum teil sehr unterschiedlich sind. Das fand ich nicht sehr einfach, wenn man das Beste für seine Tiere möchte. Die Erfahrung ist wohl die beste Hilfe und die sind wir jetzt am aufbauen. Und Erfahrungen von anderen wie dir helfen da sehr. Werden wohl deinen Rat befolgen und die Tiere nicht wägen. Ist mir wichtiger, dass sie eine ruhige Winterruhe halten können und nicht gestört werden.
            Du hast natürlich recht mit deine Worten. Als Vater (mit ein wenig Erfahrung in der Tierhaltung und einem grossen Herz für Tiere) eines 14 Jährigen, der seit langem ein grosser Schlangenfan ist und sich, seit er Sieben ist, eine eigene Schlange wünscht, und dafür auch jeden Rappen auf die Seite gelegt hat, verstehe ich seine Unsicherheit und Angst sehr gut. Der unerwartete Tod seiner ersten Schlange war für ihn schon fast traumatisch. Es war auch seine erste Erfahrung mit dem Thema Tod. Wir haben über ein halbes Jahr gewartet bis wir diesmal zwei Konrnnatter gleichzeitig adoptiert haben, welche schon immer zusammengelebt haben. Dadurch, dass es zwei sind, kommen natürlich noch zusätzliche Themen dazu die seine Unsicherheit herausfordern. Aber dank deinen unterstützenden Worten und den Erfahrungen die wir selber je länger je mehr machen, gewinnt er auch immer mehr an Sicherheit und vorallem Vertrauen, das es gut kommt. Also nochmals vielen Dank.

            Du hast nicht zufälligerweise Erfahrung mit mehreren Schlangen im gleichen Terrarium?
            Gruss
            Sebi und Amun

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            • #7
              So ist das leider, befrage 10 Quellen, und Du hast 10 teils deutlich unterschiedliche Meinungen.

              Was das wiegen angeht, tue ich es nur, sofern eine Medikamentengabe nötig ist und die Dosis auf das Gewicht des Tieres angepasst werden muß. Wozu sollte man das Gewicht seiner Schlange kennen? Ist sie zu fett, sieht man das. Baut sie schnell ab, sieht man das ebenso.

              Obwohl ich großer Freund von Einzelhaltung bin, habe ich durchaus lange Jahre diverse Schlangen(weibchen) in Gruppen gehalten. Je nachdem ob Du dazu nun konkrete Fragen hast, greife ich mal vor und sehe nur wenige Grundvoraussetzungen:
              - die Geschlechter müssen 100%ig sicher bestimmt sein.
              - regelmäßig beobachten, um z.B. Unterdrückung rechtzeitig erkennen zu können. Ist bei weiblichen Schlangen allerdings deutlich weniger problematisch als bei vielen Echsen.
              - zum füttern trennen, und, je nach Verhalten der Tiere, ruhig mal eine halbe Stunde warten bevor sie danach wieder ins gemeinsame Terrarium kommen.

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              • #8
                Wir kommen gerne noch auf das "zwei Schlangen" Thema zurück.Doch zuerst noch eine andere Frage: Die eine Schlange hat sich jetzt gestern gehäutet. Alles wunderbar. Jetzt häutet sich auch noch die Andere! Das dauert jetzt sicher noch um die 10 Tage und ich frage mich wie lange die beiden es eigentlich aushalten ohne zu Fressen. Was würdest du raten? Die, die sich gehäutet hat zu füttern oder noch zu warten bis ihre Schwester (sollen sie laut Tierheim sein....) sich auch gehäutet hat?? Wie lange halten es Kornnattern aus ohne zu fressen?

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                • #9
                  Die Winterruhe mal aussen vor... unter normalen Haltungsbedingungen kann eine gesunde, adulte P. guttatus viele Monate ohne Futter "aushalten". Es geht aber ja nicht darum, was theoretisch möglich wäre, denn das würde nie ein klar denkender Halter bewusst ausreizen. Es geht darum was sinnvoll und angemessen ist. Ich würde die eine Schlange zeitnah füttern (siehe letzter Beitrag, vor dem wieder zusammenführen eine Weile warten), die Häutung der anderen abwarten, und anschliessend dann wieder beide im selben Intervall.

                  Wenn sie aus dem Tierheim sind, wird sicherlich keine genaue Altersangabe möglich sein. Wie wurden die Geschlechter denn dort bestimmt? So vom Vorbesitzer übernommen, oder nach tierärztlicher Untersuchung? Wie groß sind die beiden denn?
                  Wobei man schon ziemlich sicher von zwei Weibchen ausgehen kann, wenn es nach der Winterruhe keinerlei Paarungsaktivität gab.

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                  • #10
                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Terra nach Neueinrichtung Februar 25.jpg
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ID: 1245007

                    N​ein, ausreizen wollen wir es auf keinen Fall. Hab auch mit meinem Sohn darüber gesprochen Luana (die Sch. die sich bereits gehäutet hat) morgen zu füttern. Ich hoffe wir können sie aus dem Terrarium locken...und Amira kriegt nichts mit. Denn eigentlich ist sie die agilere und vorallem viel neugierigere und mutigere Schlange. Sie haben beide sehr unterschiedliche Charaktere. Das zeigt sich zum Besipiel, das Amira oft an der Scheibe anzutreffen ist und sofort raus will wenn wir das Terri für die Pflege öffnen und dabei auch keinen Kontakt zu uns scheut. Luana hingegen ist oft versteckt in einer der vielen Höhlen. Es kommt aber immer mal wieder vor das Amira in die gleiche Höhle schlüpft in der Luana schon drin ist. Umgekehrt kommt selten vor. Meistens sind sie allerding in ihren Stammhöhlen, aber da wir das Terri während der Winterruhe neu bepflanzt und teils mehr Höhlen gemacht haben, sind die Verhältnisse wieder etwas anders. und die beiden sind seit dem Aufwachen sehr oft zusammen. Sieht manchmal aus als würden sie kuscheln oder sie liegen ineinander verschlungen bei der Heizungslampe. Ich denke wenn die Wärme und das Licht wieder voll hochgefahren sind (in ein paar Tagen) wird es wieder anders sein. Diese Begegnungen verunsichern meinen Sohn oft. Zuerst hatte er die Befürchtung die eine würde die andere fressen, aber das hat sich schnell gelegt. Abgesehen davon das es sehr unrealistisch ist wie beide fast gleich gross sind. Aber eben, unbekannte Situationen und sofort kommt die Angst, dass etwas passieren könnte. Uns ist aufgefallen das, wenn die Beiden sich begegnen, vorallem Amira zittert. Dieses Verhalten soll vorallem bei Männchen vorkommen kann aber auch bei Weibchen möglich sein. Ist schon komisch, das sie dann wieder sehr nahe beieinanderliegen oder gar sehr seltsam zusammengequetscht gemeinsam in einer Höhle liegen. Auch das hat Unsicherheiten provoziert. Was sind deine Erfahrungen bei Begegnungen von zwei Schlangen?

                    Ja, du hast recht mit dem Alter. Das war vom Tierheim nicht klar bestimmbar. Die im Tierheim haben gesagt, beide Schlangen hätten mal Eier gelegt. Das sind alle Infos die wir über das Geschlecht haben. Beide Schlangen sind ca. 130 cm lang und leben in einem stark bepflanzten 1 Qubikmeter grossenTerrarium.Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 1245004

                    Wie würde sich den ein Paarungsverhalten zeigen? Und was meinst du mit "Unterdrückung"?,

                    So, erstmal genug, Jetzt kennst du unsere Situation ein bisschen besser und ich habe dir noch ein paar Bilder angehängt. Danke fürs teilen deiner Erfahrungen!

                    Gruss
                    Sebi und Amun
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                    • #11
                      Uii...bin noch nicht so versiert mit Bilder hochladen....

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                      • #12
                        Heute nur kurz und knapp, nach einem Unfall gestern versuche ich das tippen möglichst zu vermeiden:

                        Zitat von spacehunter Beitrag anzeigen
                        Hab auch mit meinem Sohn darüber gesprochen Luana (die Sch. die sich bereits gehäutet hat) morgen zu füttern.
                        ...
                        Ich denke wenn die Wärme und das Licht wieder voll hochgefahren sind (in ein paar Tagen)
                        Keine Ahnung was der zweite Teil konkret in °C bedeutet, aber generell würde ich von einer Fütterung abraten, sofern die Terrarientemperatur noch nicht den für die Jahreszeit angemessenen Normalzustand erreicht hat.

                        Ohne Dich beunruhigen zu wollen, doch, es gab schon Vorfälle unter weitestehend gleichgroßen Schlangen, wo die eine versuchte die andere zu fressen, und dann beide starben.

                        Wenn die Aussage vom Tierheim stimmt, ist die Geschlechterfrage offensichtlich zu 100% geklärt.

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