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Kreuzung zweier Pythonarten

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  • Kreuzung zweier Pythonarten

    hi,
    grossartig kommentieren brauch ich das glaub ich nich...
    Aber eine Stressfreie,anregende,fachlich korrekte Diskussion über das Thema der Bastardisierung von(Python)Schlangenarten wollte ich erreichen!

    http://www.fullspectrumreptiles.com/images/100_0741.jpg

    schönen abend

    sebastian

    Achja für Diejenigen dies nicht erraten,ist Angolapython gekreuzt mit Königspython.

  • #2
    Zitat von prasinus
    Angolapython gekreuzt mit Königspython.
    Ist doch nix neues und wurde bereits 1000fach diskutiert....

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    • #3
      Jepp

      Noch ein Bild,



      klick

      Chondro x Morelia.........

      traurig, traurig...

      Viele Grüße,

      Timm
      Zuletzt geändert von Timm Schulz; 25.08.2006, 18:16.

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      • #4
        Die Amis kennen keine Hemmungen.
        Weiss man doch.
        Wer nicht, blättere mal hier drin..

        http://forums.kingsnake.com/forum.php?catid=17

        Gruß

        Ingo
        Kober? Ach der mit den Viechern!




        Kommentar


        • #5
          Zitat von Ingo
          Die Amis kennen keine Hemmungen.
          Weiss man doch.

          Wieviele deiner 4599 Einträge haben denn bitte ein derartiges Stammtischniveau?

          Kommentar


          • #6
            ca 4567
            Kober? Ach der mit den Viechern!




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            • #7
              Zitat von Ingo
              ca 4567
              Ja, dachte ich schon.

              "Die Deutschen kennen da keine Hemmungen!"

              retourkutschierende Grüße
              Hochdorff

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              • #8
                Ich finde Hybridisierungen völlig daneben! Aber trotzdem! Die Tiere sind sehr schön! Ich würd mir keine kaufen, würde das nicht unterstützen, trotzdem finde ich sie sehr schön!

                Mfg
                Salvador

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                • #9
                  Mal im Ernst: Was war denn an meinem Einwurf soo schlimm.
                  Wir alle wissen, dass der große Trend -natürlich gibt es haufenweise interessante Ausnahmen unter den US Herpern-des american way of herping auf Grundeinstellungen aufbaut, die den meisten europäischen Hobbykollegen zumindest seltsam vorkommen.
                  Und ganz besonders gilt das für vorhandene oder nicth vohandene Hemmungen betreffs Hybridisierungen.
                  Da kann einem doch schon mal was leicht polemisches rausrutschen.
                  War cum grano salis gedacht und nicht als Aufreger.
                  Aber wenn es einer war, entschuldige ich mich hiermit dafür und betone, damit lediglich die Einstellungen zu Hybridisierungen bei Reptilien gemeint zu haben.

                  Gruß

                  Ingo
                  Kober? Ach der mit den Viechern!




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                  • #10
                    Auf die Idee mit dem 2.5 Kilo Leopardgecko is glaub ich auch ein Amerikaner drauf gekommen ....war natürlich ein Scherz scherz aber ich glaube in Deutschland wäre sowas net passiert

                    Gruß
                    Leo

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                    • #11
                      Ähm...

                      Naja, so als unwissende und ganz nebenbei:
                      Wäre *Hybridisierung* nicht fürher oder später auch in freier Natur zustande gekommen?
                      Wer weiß denn schon, ob eine Boa nich vllt. eine Mischung aus einer Anakonda und einer Königsphyton ist? (dummes Beispiel, aber ihr wisst ja, was ich mein, da sieht man, dass ich keine Ahnung habe-.-*)
                      Aber würden es Hybriden geben, wenn es gegen die Natur der Schlange wäre sich mit ähnlichartigen zu vermehren (dann hätte sie es doch einfach gelassen, oder kann man sie etwa dazu zwingen?).
                      Woher kommt denn die ganze große Artenvielfalt auf dieser Welt?
                      Und wäre dann nicht auch ein Mensch dessen eines Elternteil schwarze, und das andere weiße Hautfarbe hätte ein Hybrid?

                      Ich sag ja nich, dass ich für Schlangenhybride bin (weil ich mir nichts genaues darunter vorstellen kann), aber das ist das erste, was ich gedacht habe, als ich das hier gelesen hatte...

                      nette Grüße - Anna

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                      • #12
                        Naturhybriden gibt es tatsächlich...aber eben nur dort, wo sich nahe verwandte Taxa auch begegnen. Da kommt es dann zu sogenannten Intergradationszonen, wo "Mischlinge" nicht selten sind. Bekannte Beispiele: Raben/Nebelkrähe, Phelsuma mad. grandis/Phelsuma mad. mad.; Gallotia g. galloti/ Gallotia g. eisentrauti.
                        Es gint auch "härtere" natürliche Einzelfälle wie zB Eisbär/Grizzly, Drusenkopf/Meerechse
                        Aber es mischt sich in der Natur natürlich nichts, was sich wegen völlig unterschiedlicher Verbreitungsgebiete gar nicht begegnen kann.
                        So kann auch ein Königspython keine Anakonda befruchten (auch genetisch könnt ers übrigens sicher nicht), um bei Deinem Beispiel zu bleiben
                        Und wenn sich was tatsächlich regelmäßig im Freiland begegnet, kommt es dennoch nur in wenigen Fällen zu den oben genannten Mischungen. Wenn zwei nah verwandte Taxa nah beieinander leben, ist es nämlich für den Erhalt der Trennung wichtig, wenn irgendein Schutz gegen Mischpaarungen besteht-sonst gibts bald nur noch eine statt zweier Arten. Meist ist der ethologischer Art. Fitis und Zilpzalp sind nah verwandt, für Laien kaum unterscheidbar (Beinfarbe), leben sympatrisch es kommt aber dennoch so gut wie nie zu Mischpaarungen, da der Gesang unterschiedlicher kaum sein kann.
                        Bei voneinander isoliert lebenden nah verwandten Taxa sind solche ethologischen Barrieren nicht nötig, da sich die Tiere sowieso nicht begegnen. Künstlich vom Menschen zusammengebracht klappt daher eine verpaarung solcher Formen oft leichter, als von Formen, die sich im Freiland begegnen könnten.
                        Das Resultat ist aber dann immer etwas völlig unnatürliches.
                        Bei der Haustierhaltung zwar nicht von vornherein aus Artenschutzgründen verdammbar, so lange die Hybriden ordentlich als solche gekennzeichnet werden.
                        Aus Tierschutzgründen aber bedenklich.
                        Längst nicht alle Hybriden sind nämlich lebensfähig oder gesund. Neben dem Risisko erheblicher physiologischer Probleme erzeugt man auch Verhaltensdilemmata. Wie verhält sich eine Kreuzung nachtaktiver/tagaktiver Schlangen?
                        Und wie soll man die Haltung gestalten?
                        Wie sieht ein artgerechtes Terrarium aus? Wie ist eine Kreuzung aus Wühler und Baumbewohner unterzubringen?
                        Nun, wer die Tiere eh artunabhängig in Plastikschubladen hält, übergeht diese Art von Fragen.
                        Aber ob das so korrekt ist?

                        Gruß

                        Ingo
                        Kober? Ach der mit den Viechern!




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                        • #13
                          Hi,
                          ich sehe da große Probleme. Es wurde ja schon angesprochen, wie halte ich eigentlich den sogenannten "Superball" (P.regius xP.breitensteini)? Die Elterntiere haben ja doch etwas andere Haltungsanforderungen v.A. bezüglich der Feuchtigkeit. Übrigens gibt es auch Hybriden von P.sebae x P.m.bivitattus und P.reticulatus x P.m. bivitattus ("Borneo Bateater"). Vielleicht erinnert sich noch jemand, erstgenannten hatte in den 90`ger Jahren ein großer deutscher Reptilienhändler aus dem Schwarzwald jahrelang wie Sauerbier als Bastardpython "Feti" in seiner Bestandsliste stehen.
                          Glücklicherweise sind solche Hybriden aber doch recht schwer zu züchten und es klappt extrem selten.
                          Wenn die Kennzeichnung der Tiere wirklich klappt kann man evtl. darüber reden solche Tiere zu züchten (viele Züchter verkaufen die ja nur mit eingepflanzten ID-chips), aber ich sehe schon kommen, dass wir dadurch unsere Bestände total durchmischen. Wenn man z.B. sieht, dass manche Morelia s.spilota Hybriden gar nicht mehr von reinen Tiere unterscheidbar sind. Auch B.c. sabogae ist von den "Salmon Boas", die wahrscheinlich eine Kreuzung aus imperator und sabogae sind, kaum zu unterscheiden und da haben wir das Dilemma bei einer der seltensten Boiden, die wahrscheinlich in der Natur schon ausgestorben ist(B.c.sabogae).
                          Blöderweise sind meine obengenannten Hybriden anscheinend fertil. Der "Carpondro" scheint nicht fertil zu sein, aber das werden die nächsten Jahre zeigen.

                          Viele Grüße
                          CB
                          halte seit 1988 ein paar Reptilien

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                          • #14
                            Oh...

                            nagut... Das ist natürlich ein Argument! (besser gesagt ne Menge Argumente^^)

                            Sofort überzeugt^^ (Hat auch noch nicht jeder geschafft)

                            Somit bin ich auch gegen unnatürliche Hybridisierungen...
                            Die armen Tiere. Passiert dann in etwa so etwas, wie bei Inzucht bei Hunden passiert? Dass sie dann missgestaltet und überlebensunfähig auf die Welt kommen...

                            Nette Grüße - Anna

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                            • #15
                              lampropeltis & Elaphe

                              Mich würds ja brennend Intressieren wie man's fertig bringt ne Lampropeltis mit ner Elaphe zu kreuzen ???
                              Sollte da nicht die Liebe durch den Magen gehen???

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